Sieg!!!! … Statt Lahnquelle

Dieser Beitrag ist Teil 1 von 8 der Serie Westerwald 2016

Sieg statt Lahn

Eigentlich wollten Shadow und ich zur Lahnquelle. Da ich aber offensichtlich zu blöd bin, ein GPS zu programmieren, sind wir statt dessen irgendwo in der Nähe gelandet. Dort haben wir uns einen Wanderparkplatz gesucht und sind die Sieg entlang zu Ihrer Quelle gelaufen.

16-09-11Westerwald04Als wir die Sieg erreichten, war sie noch ziemlich jung und ich muss sagen, ich hab sie mir eindrucksvoller vorgestellt.

 

16-09-11Westerwald05Ganz offensichtlich ging da Shadow genau so, mal kurz die Füße nass gemacht, das Gesicht verzogen und weiter ging es.

Aber natürlich ließen wir uns dadurch nicht entmutigen und folgten Ihr tapfer bis zu ihrer Quelle. Etwas blöd war, dass es dabei stets bergauf ging. Aber wer wird sich schon von solchen Kleinigkeiten abschrecken lassen.

16-09-11Westerwald14An der Quelle angekommen war ich beeindruckt. Wirkt schon fast etwas urwaldlich.

 

16-09-11Westerwald18Shadow sah das ganze jedoch sehr viel praktischen: nach 5km den Berg rauf, war erstmal Füße kühlen und trinken angesagt.

Von dort aus hatte ich keine Lust auch noch die guten 4km zur Lahnquelle zu laufen, dafür war es mir denn dann doch zu warm. Stattdessen haben wir einen Abstecher ins nächste Wirtshaus gemacht, wo ich mir eine große Apfelschorle genehmigte. Shadow ließ den Trinknapf links liegen, schließlich hatte er gerade frisches Quellwasser genossen.

16-09-11Westerwald22Danach ging es zurück zum Auto. Der Weg war länger und aus menschlicher Sicht langweiliger. Shadow allerdings war zu 50% im Jagdmodus.

Danach sind wir dann in unser Hotel nach Heborn gefahren, wo Shadow freudig begrüßt wurde … ich eher nüchtern: „Das ist der WLAN Zugang… Ohhhh dir muss ich aber noch hallo sagen“, sprach’s und kam hinterm Empfangstresen hervor. Shadow nahm die Huldigungen, wie üblich, gnädig entgegen.

Nachdem wir unser Zimmer bezogen hatten, bin ich dann noch Essen gegangen. Shadow hatte etwas Probleme einen Platz zu finden, der ihm passte: erst lag er zu sehr im Weg, dann konnte er nichts siehe. Aber schließlich hatte er sich sortiert und konnte ohne im Weg zu liegen, den Kellnerinnen hinterschauen, die Pasta und Eis vorbei trugen. Sein Gesichtsausdruck bedeutete jedes Mal: „Für mich das selbe, aber bitte doppelte Portion! Der Alte da neben mir zahlt.“

 

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