1. Tag: von Aachen nach Thimister-Clermont

Dieser Beitrag ist Teil 1 von 17 der Serie via mosana

So beginnt es

Man sagt, jeder Weg beginne mit dem ersten Schritt. Nun bei mir und dem Jakobsweg war dem vielleicht auch so, aber mehr als die drei oder vier Schritte aus meiner Haustüre hinaus, bin ich zunächst nicht gekommen. Dann hieß es erstmal darauf warten, dass mein GPS genügend Sateliten gefunden hat, damit mir – dem Statistikfanatiker – auch kein Meter durch die Lappen geht. Die Zeit nutzte ich für eine letzte Zigarette bevor es denn wirklich losging. Ich könnte also sagen: mein Jakobsweg begann mit einer Zigarette, danach folgte dann der wahrhaft erste Schritt. „1. Tag: von Aachen nach Thimister-Clermont“ weiterlesen

2. Tag: von Thimister-Clermont nach Liège

Dieser Beitrag ist Teil 2 von 17 der Serie via mosana

Warum gibt’s die Maas gleich 2x in Liège

Irgendwann morgens wurde ich wach, schaute auf den Wecker und dachte: halb acht, da kannst du ja noch ne Viertelstunde schön schlafen. Gedacht getan. Gefühlsmäßig wachte ich eine Stunde später wiederum auf und schaute erneut auf den Wecker: es war viertel vor Sieben! Trotz der frühen Stunde beschloss ich ausgeschlafen zu sein und stand auf. Während des Frühstücks wurde ich wie schon am Abend zuvor von den Kühen, oder vielmehr Ochsen, neugierig beäugt. Sie schienen unsicher zu sein, ob das mit mir alles so seine Richtigkeit hatte. Ein Versuch sie zu streicheln schlug fehl. Ich ärgerte mich darüber, dass ich den Tee vergessen hatte und mit normalem Wasser vorlieb nehmen musste. Aber gut, man kann nicht alles haben, Tee habe ich auch zu Hause, aber Doppelsteifochsen (in jedem Ohr einen gelben Knopf mit Nummer) gibt’s daheim nicht. „2. Tag: von Thimister-Clermont nach Liège“ weiterlesen

3. Tag: von Liège nach Esneux

Dieser Beitrag ist Teil 3 von 17 der Serie via mosana

Entlang der Ourthe

Am Samstag ging es morgens bereits früh los. Genau genommen bin ich 15 eher aufgestanden, als wenn ich zur Arbeit gehe, schließlich wollt ich nicht unnötig Zeit verlieren. Tja, am Bahnhof gab es das erste Problem: der Thalys war ausgebucht, nur noch erster Klasse war frei. Beim Thalys finde ich das für eine Strecke von 40 Minuten halte ich das für Geldverschwendung, insbesondere wenn die Bimmelbahn auch nur kurz später losfährt und nicht wesentlich länger braucht. Also hab ich einen Kaffe getrunken, ein Brötchen gegessen und auf den Zug gewartet. „3. Tag: von Liège nach Esneux“ weiterlesen