Motivation

Dieser Beitrag ist Teil 1 von 8 der Serie Rhein-Maas-Weg

Zugegeben, der Jakobsweg führt von Aachen aus bestimmt nicht die niederländische Grenze hoch Richtung Nimwegen, Ich bin mir der Himmelsrichtungen ebenso bewusst, wie der relativen Lage von Santiago zu Aachen. Doch im J.P. Bachem Verlag sind zwei Bücher zu den Jakobswegen in Deutschland erschienen, die durch Aachen gehen, und eines beschreibt den Weg von Millingen a.d. Rijn durch den linken Niederhein nahe der Grenze bis Venlo und von dort an der Maas entlang bis Eijsden. Alternative Wege von Meerssen nach Aachen und von Aachen nach Maastricht sind ebenfalls enthalten. „Motivation“ weiterlesen

1. Tag: von Aachen nach Meerssen (t’Geuldal)

Dieser Beitrag ist Teil 2 von 8 der Serie Rhein-Maas-Weg

Aller Anfang ist schwer

Wie schon bei meinem letzten Urlaub entlang des Jakobsweges habe ich auch diesen „Kurztrip“ damit begonnen, zunächst einmal kurz nach Irland zu Jetten, um das Wochenende über Eric in Bray besucht hab. Diesmal bin ich von Charleroi aus und zum ersten Mal mit Ryanair geflogen. Hin war alles kein Problem, zurück hieß es warten, warten, warten, da ich fast alle Anschlüsse knapp verpasst habe. Aber das ist eine andere Geschichte. „1. Tag: von Aachen nach Meerssen (t’Geuldal)“ weiterlesen

2. Tag: von Meerssen (t’Geuldal) nach Masseik (Leeuwerik)

Dieser Beitrag ist Teil 3 von 8 der Serie Rhein-Maas-Weg

Dreiländertag

Regen! Es gibt verschiedene Arten davon:

  • Es gibt Landregen, der bindfadenartig ohne Unterbrechung stundenlang, senkrecht aus einem grauen Himmel fallen kann.
  • Eine andere Form nenne ich Sturmregen. Der fällt nicht, sondern wird einem bevorzugt direkt waagerecht von vorne in dicken, eiskalten Tropfen ins Gesicht gepeitscht.
  • Regenschauer wiederum gehen häufig mit starkem Wind, einem plötzlichen Temperatursturz, tiefdunklen Wolken und einer gewissen Weltuntergangsstimmung einher. Sie unterscheiden sich vom Sturmregen, in der Windstärke und dadurch, dass sie sich gerne zu Gruppen zusammenfinden, sprich mehrfach hintereinander auftreten, zudem fallen sie denn für gewöhnlich doch von oben und kommen nicht von der Seite.
  • Nieselregen wiederum fällt zwar vom Himmel, ist jedoch fein genug, vom Winde verweht zu werden. Er kann stundenlang andauern und ist der erklärte Feind eines jeden Brillenträgers, da er die Brille sofort zu einer Art Milchglas verwandelt und man sich überlegen kann, ob man sie nun absetzt – und nichts sieht – oder sie aufbehält – und ebenfalls nichts erkennt.
  • Ein naher Verwandter ist der Fieselregen, der ist noch feiner als Niesel und von „fallen“ kann eigentlich nicht mehr die Rede sein. Vielmehr schweben die molekülgroßen Tropfen in der Luft und man sammelt sie auf, indem man durch sie hindurch läuft. Ein kurzer Gang über die Straße, oder der Weg zum nächsten Supermarkt reicht nicht aus, um die Kleidung auch nur klamm zu kriegen. Doch läuft man stunden durch diese Art kondensierten Nebel, kann Fieselregen alles durchdringen … ich glaube er ist fein genug sogar durch die Haut zu diffundieren.

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