Ich schwimme nicht – ich lasse schwimmen!

Dieser Beitrag ist Teil 3 von 8 der Serie Westerwald 2016

Krombachtalsperre, Secker Weiher, Holzbachschlucht

Zunächst ging es zur Krombachtalsperre. Die übrigens ein ganz großer Beschiss ist, von Wegen Krombacher: das ist Wasser drin, in das Schwäne ka.. lassen wir das.

Die meisten wollen ja eh nur Bilder gucken, also hier die Galerie, darunter geht es dann mit dem Text weiter.

Auch für heute war wieder eine Affenhitze gemeldet. Also hatte ich mir für die „große“ Wanderung am frühen Morgen, die Krombachtalsperre bei Rehe ausgeguckt.

16-09-13Westerwald09

16-09-13Westerwald05Wirklich spektakulär ist die Wanderung darum nicht, auch nicht besonders anstrengend. Aber wer mit Hund unterwegs ist: es gibt nur 1x Wasser. Irgendwie scheint diese Talsperre zwar einen Abfluss aber keinen Zufluss zu haben, und wenn doch, frage ich mich, wie dieses Rinnsal eine Talsperre versorgen kann.

Gewässer die aus dem Nichts Teiche bilden, scheinen hier üblich zu sein. Denn nach der Krombachtalsperre ging es weiter nach Seck. Geparkt haben wir bei der Klosterruine … muss man nicht gesehen haben.

16-09-13Westerwald16Der Grund war aber auch, dass wir in Wirklichkeit weiter zu den beiden Weiher bei Seck wollten. Zunächst ging es zum kleinen, aber der war so mit Steinen gebaut, dass Shadow da nicht wirklich rein kam.

16-09-13Westerwald20Also ging es weiter zum großen. Hinter dem Campingplatz sind wir zu einer kleinen Brücke in den Weiher hinein gekommen, wo a) eine Bank war und b) ein Mann damit beschäftigt war, seine Hündin mittels Stock immer wieder in den Teich zu schicken. Das war schon lustig: Shadow war interessiert, sprang aber lieber auf die Brücke und lief über das Lochgitter um zum Stock zu kommen, als dass er der Hündin hinterher geschwommen wäre.

Auch die 2. Hündin war interessant, aber als sie ihrem geliebten Ball hinterher geschwommen ist, blieb Shadow doch lieber an Land. Ich fasste mir also ein Herz und bin in Unterhose und T-Shirt in den Weiher. Shadow kam hinterher, bis die Brust nass wurde. Dann wurde nur noch gewimmert, Pfötchen gegeben und Nase gedrückt, aber keinen Schritt mehr ist er weitergegangen. Schade dass ich keine Badehose bei hatte. Würde echt gerne wissen, was er gemacht hätte, wäre ich ein Stück in den Weiher hinein geschwommen.

16-09-13Westerwald26Vom Weiher aus ging es zurück zum Auto. Der Mann mit der 1. Hündin hatte mich auf den Holzbach hingewiesen. Eine kurze Rundwanderung dazu hatte ich auf dem GPS, da der Holzbach(-durchbruch) als Highlight des Westerwaldes des Öfteren angepriesen wird. Aber das er mir so nahe war, war mir nicht bewusst.

16-09-13Westerwald44So spektakulär fand ich den Holzbach übrigens nicht. Aber kühl war die Schlucht, richtig kühl. Bestimmt 5 Grad kälter als der Reste der Welt. Also haben wir dort Pause gemacht. Wir waren nicht die einzigen Hundeführer, die auf diese Idee gekommen waren. Als wir dorthin kamen, war schon eine sehr kleine Schulklasse (4 Personen inkl. Lehrerin) mit 2 Hunden da. Die eine Hündin durfte frei laufen, aber Shadow interessierte sich natürlich für die an der Leine.

Während wir dort Pause machten kamen noch zwei weitere Hunde vorbei. Kein Wunder: Wasser und schön kühl!

Danach sind wir noch zum Wiesensee gefahren. Der gehört nicht zum Westerwaldsteig, aber dort gab es Gastronomie, wo ich 2 alkfreie Weizen getrunken habe, während Shadow tiefenentspannte.

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